Radlexikon
Das SportScheck Radlexikon zeigt dir, was hinter technischen Fachbegriffen steckt. Gerade bei Produkten mit hoch entwickelter Technologie finden sich manchmal sehr viele Fachbegriffe in den Texten. Diese möchten wir dir erklären. Such dir einfach deinen Begriff hier auf der alphabetischen Liste heraus, und erfahr durch einen Klick seine Bedeutung.

Viel Spaß mit dem SportScheck Radlexikon!
A-F G-K L-R S-Z
A-F
Airstripes-System
Flash-System
Das kompromisslose Bike-Rückensystem besteht aus zwei konturgeformten Noppenschaum- profilen, die mit besonders luftdurchlässigem Meshgewebe überzogen sind. Die geringe Auf- lage der Schaumstoffnoppen ermöglicht auf 95 % des Rückens eine freie Luftzirkulation. Zu- sätzlich wird durch eine geschickte Anordnung der Noppenschaumprofile ein Kamineffekt er- zielt. Der Vorteil: spürbare Ventilation und ein angenehmes Rückenklima selbst unter größter körperlicher Belastung.

Click-Pedale Gängige Bezeichnung für Click Pedale mit Click Pedale System-Pedal, bei dem das Einrasten in den Schuhadapter mit einem lauten "Click" erfolgt. Wir bieten eine Riesenauswahl zu Spitzen- preisen an. Mit Click Pedalen fällt das Fahrrad fahren leichter ? besonders am Berg lernt man die Vorteile von Click Pedalen kennen.

Dämpfung Konterpart der Federung. Zuständig für kontrolliertes Zurückfedern.

Federgabel Wer viel im Gelände fährt, wird den Fahrkomfort von gefederten Gabeln zu schätzen wissen. Einige Federgabeln lassen sich individuell auf das Gewicht des Fahrers einstellen. Eine Feder- gabel setzt in ihrer Wirkung dort an, wo Stöße entstehen: an der Kontaktstelle Reifen und Straße. Die Federgabel verhindert, dass die Reifen den Bodenkontakt verlieren. Fahrdynamik und nicht zuletzt die Fahrsicherheit werden positiv beeinflusst. Sofern die Federelemente ein- stellbar sind, müssen unbedingt die Herstellerangaben beachtet werden.

Federweg Distanz (in der Regel zwischen 8 und 20 cm), die ein Federbein einfedern kann.

Felgen Teil des Laufrades, auf dem der Reifen montiert ist. Bei Felgenbremsen fungieren die Felgen- flanken als Bremsflächen. Oft aus Aluminium, seltener aus Stahl gefertigt.

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G-K
Gabel Drehbarer Teil des Rahmens, der das Vorderrad aufnimmt und aus Gabelschaftrohr und den beiden Gabelscheiden besteht.

Helm Wichtig ist der richtige Sitz des Fahrradhelmes. Um den Kopf ausreichend zu schützen, darf er nicht zu weit in den Nacken und nicht zu weit in die Stirn gezogen werden. Er muss also mittig auf dem Kopf sitzen. Fahrradhelme sind immer mit einem Schnellverschluss ausgestattet, der ein einfaches Öffnen und Schließen ermöglicht. Der Kinngurt muss individuell angepasst werden. Der Helm darf nicht auf dem Kopf hin- und herrutschen. Andererseits darf er auch nicht zu stramm angezogen sein. Sollte der neue Helm für ein Kind vorgesehen sein, so denk daran, als gutes Beispiel voranzugehen und beim Fahrradfahren ebenfalls einen Helm zu tragen. Kinder sollten allerdings den Helm beim Spielen und Herumtollen abnehmen. Es besteht die Gefahr der Einschnürung, wenn der Helm z.B. beim Klettern hängen bleibt.

IAS-Anpasssystem Das uvex IAS-System ist durch Einkerbungen flexibler und passt sich der Kopfkontur besser an. Die integrierte Gurtbandführung sorgt für gute Passform und festen Sitz. Individuelle, stufenlose Kopfgrößenanpassung über IAS Ringsystem, Drehknopf mit einer Hand bedienbar.

Inmold-Bauweise Schale und Kern des Helms sind unlösbar verbunden.

Kassettennabe Nabe, bei der das Ritzelpaket auf den Kassettenkörper der Nabe aufgesteckt wird. Der Freilauf ist in die Nabe integriert. Standard bei Sieben-, Acht- und Neunfach- Ritzelpaketen.

Kettenblatt Zahnrad an der Tretkurbel. Bei Mountainbikes ein bis drei Stück.

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L-R
Lockout-Funktion Das Lockout ist eine überdämpfte Zugstufe. Beim Aktivieren des Lockouts senkt sich die Gabel ab und befindet sich im überdämpften Modus.

M-Lock Besonders sicherer Schnallenverschluss an Radschuhen.

Northwave Northwave bietet mit der All-Terrain-Serie mit GORE-TEX CSR Ausrüstung opimtalen Komfort bei jeder Klimalage und zu jeder Zeit. Die GOR-TEX®-Membran, die wie ein Strumpf bis zum Schaftrand reicht, garantiert hundertporzentigen Schutz vor Wasser und höchste Atmung.

Rahmen Größenangabe für Fahrradrahmen. Wird in Zentimetern oder Zoll angegeben und zwischen Innenlagerachsenmitte und Oberkante Oberrohr gemessen. Die Innenbeinlänge mit dem Faktor 0,66 multipliziert ergibt die korrekte Rahmenhöhe für Straßenräder.

RapidFire Schalthebelsystem, das von Shimano 1989 eingeführt wurde. Der Daumen schaltet hoch, der Zeigefinger hinab.

Ritzel Zahnräder am Hinterrad. Meist acht oder neun an der Zahl.

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S-Z
Schaltwerkkapazität Die Schaltwerkskapazität beschreibt, wie viel Kettenlänge das Schaltwerk maximal ausgleichen kann. Sind die beiden größten Ritzel aufgelegt, sitzt die Kette sehr stramm. Bei den kleinsten Ritzeln ist viel Kette "übrig". Das muss das Schaltwerk ausgleichen. Die Kapazität berechnet sich so: jeweils vorne und hinten die Zahnzahlen vom kleinsten Ritzel von denen der größten abziehen und dann addieren. Diese Kapazität muss das Schaltwerk haben, damit du alle Gänge fahren kannst. Außerdem die maximale Zahnzahl hinten beachten.

Scheibenbremsen Die Scheibenbremse ist noch relativ selten auf dem Fahrradsektor vertreten, aber mehr und mehr im Trend. Bei Autos und Motorrädern hat sich dieses bekannte Prinzip längst bewährt - eine schnelle, standfeste Bremse, die deutlich weniger nässeempfindlich ist und die Felgen nicht angreift. Nachrüsten, Montage und Einstellung sollten nur vom Fachmann durchgeführt werden.

V-Brake Weiterentwickelte Cantilever-Bremse mit langen, nahezu senkrecht stehenden Bremsarmen, an denen der Bremszug direkt ansetzt. Sehr effektiv und mit zwei Fingern bedienbar.

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