Daunenschlafsäcke

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Im SportScheck Online-Shop findest du eine große Auswahl an Daunenschlafsäcken.

Zu den Daunenschlafsäcken
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Die Daune ist ein Naturprodukt. Sie zeichnet sich durch ein hervorragendes Verhältis zwischen Wärme/Isolationsvermögen und Gewicht aus. Ein weiterer Vorteil ist das angenehme Schlafklima, das durch die feuchtigkeits-regulierenden Eigenschaften der Daune erreicht wird (nur in Verbindung mit atmungsaktiven Innen- und Aussenstoffen!).

Allerdings sind Daunenschlafsäcke auch sehr empfindlich, was die Feuchtigkeit betrifft. Es kann vorkommen, daß die Daunen viel Feuchtigkeit aufnehmen und verklumpen. Sie erzeugen dann keinen Loft mehr = reduziertes Isolationsvermögen (siehe Beschreibung "Loft" unten). Deshalb ist es notwendig, einen Daunenschlafsack so oft wie möglich zu trocknen. Im Winter bzw. in Dauerfrostregionen ergeben sich oftmals Probleme mit Daunenschlafsäcken. Die Ausdünstungen des Körpers werden von den Daunen gespeichert und gefrieren dort. Ein Trocknen ist kaum möglich. Nach einiger Zeit entsteht die Verklumpung der Daunen und sie verlieren ihre Isolationsfähigkeit.

Um nicht zu verrutschen, sind die Daunen in Kammern gefüllt. Preisgünstig durchgesteppte Kammernähte sind Kältebrücken. Gute Schlafsäcke haben Schrägkammern oder Trapezkammern.

 

Es gibt 3 grundlegende Konstruktionsformen:

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V Kammern
Das V-Kammern-System gewährleistet eine sehr exakte Daunenverteilung.
An den geneigten Kammerwänden haftet die Daune am besten, bzw.
dieses System sorgt für beste Daunenverteilung.
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Trapezkammern
Für eine ausgewogene Daunenverteilung sorgt das Trapezkammersystem
mit schrägen Kammerwänden. Auch hier haftet die Daune an
den geneigten Flächen, während dieses System aufgrund der etwas
größeren Kammern gegenüber dem V-Kammer System leichter ist. Auch hier
wird ein Netzmaterial als Zwischenwand verwendet.



SportScheck:/Grafiken/sonstige/so1-beratung-schlafsack-daunen4-120130.jpg Boxkammersytem
Für eine gleichmäßige und effektive Daunenverteilung sorgt das
Boxkammersystem mit kleinen Kammergrößen, um ein Verrutschen
der Daune zu vermeiden. Auch hier wird ein Netzmaterial als Zwischenwand
verwendet.

Alle Konstruktionen zielen darauf ab, ein Verrutschen der Daune und Stellen zu verhindern, in denen keine Daune isoliert, sogenannte Coldspots. Eine aufwändige Konstruktion mit vielen Kammern unterstützt dies zusätzlich. Generell muss die Größe der Kammer an das Bauschvermögen der Daune angepasst sein.

Neben der Form der Kammern spielt auch deren Anordnung eine Rolle. Wenn die Kammern ringförmig um den Schlafsack laufen, kann man die Daunen je nach Bedarf mehr auf die Vorder- oder auf die Rückseite schütteln und den Schlafsack so den aktuellen Temperaturen anpassen.

Daune ist weltweit das beste Isolationsmaterial für Schlafsäcke und Wärmebekleidung. Im Hinblick auf die Verhältnisse von Wärme zu Gewicht und Packmaß und Preis zu Lebensdauer bietet die Daune die besten Relationen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man sich für Qualität entscheidet. Wichtigstes Kriterium für Daunenqualität ist der Loft. Des weiteren spielen die Aufbereitung der Daune und das Mischungsverhältnis eine Rolle, wobei Letzteres eng mit dem Loft zusammenhängt.

 

Loft

Der Loft, auch Fillpower, Füllkraft oder Bauschfähigkeit genannt, beschreibt das Quellvermögen der Daune. Je größer der Loft, desto dicker wird die isolierende Daunenschicht bei gleichem Gewicht. Also verbessert sich die Relation von Wärmeisolation zu Gewicht. Das bedeutet, man bekommt bei besserer Daune und bei gleichem Gewicht mehr Wärme.

Luft ist ein gutes Medium, um eine geringe Wärmeleitfähigkeit zu erreichen. Aus diesem Grund ist es wichtig, soviel Luft wie möglich um den Körper zu speichern.
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Man muss sie speichern, indem man sie an der Zirkulation hindert. Luft zirkuliert dann, wenn Temperaturunterschiede bestehen (warme Luft steigt nach oben, kalte Luft fließt nach unten) und wenn sie Raum zum Zirkulieren bekommt.

Da der menschliche Körper Wärme produziert, ist die Luft direkt am Körper wärmer als an der Außenseite des Schlafsacks. Sie versucht sich mit der Körper fernen also kalten Luft zu vermischen. Die Daune, aufgebaut aus einem Kern mit stark verästelten Härchen, die sich – im Gegensatz zu Federn – in alle 3 Dimensionen ausbreiten, füllt die Umgebung aus und bildet eine starke stehende Luftschicht.
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Daunenschlafsäcke sind also vor allem für Touren geeignet, bei denen es auf geringes Packmaß und Gewicht bei gleichzeitig optimaler Isolation ankommt (z.B. Bergtouren).


Fazit: Wer seinen Schlafsack intensiv nutzt, vor Nässe zu schützen und generell zu pflegen versteht, sollte den höheren Preis in Kauf nehmen. Die großen Vorteile sind Schlafkomfort, Gewicht und Packmaß bei sehr guter Isolation.


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In Zusammenarbeit mit Mountain Equipment.