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PRO-SURFER JACK FREESTONE - IM SPORTSCHECK-EXKLUSIV-INTERVIEW

Spätestens seit seinem zweiten Gewinn des ASP World Junior Titels kommt die Surfwelt an einem aufgehenden Stern nicht mehr vorbei: Jack Freestone. Jetzt soll der große Wurf in der Profiliga gelingen. Wer ist Jack Freestone? Wie sieht sein Leben als Surf-Profi aus? Was haben Jack Freestone und sein Ausrüster Billabong gemeinsam? Und welche Style-Vorlage hat er für seine brandneue Billabong Boardshorts geliefert? Diese und weitere Fragen haben wir Surf-Profi Jack Freestone gestellt! Im folgenden Exklusiv-Interview bekommst du die Gelegenheit, den Australier von seiner persönlichen Seite kennen zu lernen.

JACK FREESTONE PERSÖNLICH UND DER ERWARTUNGSDRUCK

Zuhause bist du bereits eine große Nummer, trotzdem kennen dich hier noch nicht alle. Was sollten wir über dich wissen? Ich mag es eher entspannt und bin gar nicht scharf darauf, ständig im Rampenlicht zu stehen. In meiner Freizeit hänge ich gerne einfach zuhause rum. Ein perfekter Tag beginnt für mich mit einem frisch gebrühten Kaffee (ich bin geprüfter Barista) und einem Strandspaziergang mit meinen Hunden. Wenn ich dann nicht aufs Wasser gehe, schnapp ich mir das Werkzeug, bastle am Haus rum oder baue Möbel.

Nach zwei ASP World Junior Titeln waren die Erwartungen für die Pro Tour sicher hoch. Wie gehst du mit diesem Druck um? Der Erfolgsdruck ist nicht unbedingt das Tollste an meinem Job, also konzentriere ich mich lieber auf die einfachen Dinge – Spaß im Wasser zu haben und dabei entspannt zu bleiben, egal, was um mich passiert.

JACK FREESTONE ÜBER SEINEN KARRIERESPRUNG UND DAS LEBENSGEFÜHL EINES PROFIS

Was ist der größte Unterschied zwischen Junior und Senior Tour? Der größte Unterschied liegt im Erfahrungshorizont der Rider in der WQS. In der Hitze des Gefechts scheinen die Älteren besser bzw. klüger reagieren zu können. Auch der Druck, bei der WQS konstante Ergebnisse einzufahren, ist größer.

Surfer leben völlig entspannt in den Tag hinein und haben nur Spaß – so lautet jedenfalls das Klischee. Hat es auch Nachteile, wenn man dafür bezahlt wird, um die Welt zu jetten und das ganze Jahr lang an den tollsten Stränden herumzuhängen? Nun ja, wir sind ja nicht zum Urlaubmachen an diesen schönen Spots. Wenn wir irgendwo hinreisen, dann nur, um dort zu arbeiten – das ist vielleicht der größte Nachteil. Ich hätte wahnsinnig gern mehr Zeit, die Umgebung zu erkunden, aber das geht leider nicht, denn die Tour-Termine liegen so eng, dass wir jede Woche an einem anderen Spot sind. Das ist auch ein Nachteil, aber kein großer.

JACK FREESTONE IN DER WETTKAMPFVORBEREITUNG UND SEIN SCHRÄGSTES TOUR-ERLEBNIS

Wie bereitest du dich auf die Wettkampfsaison vor? Meine Vorbereitung besteht zum Großteil darin, mich fit zu halten. Ich trainiere und surfe viel. In manchen Sessions üben wir Wettkampf-Heats, bei denen wir in ungefähr 30 Minuten so viele Wellen wie möglich mitnehmen müssen.

Als Pro-Surfer reist du das ganze Jahr. Was war das Abgefahrenste, was dir dabei bisher passiert ist? Schwer zu sagen. Es passiert so viel Seltsames, wenn man unterwegs ist. Das Verrückteste war vielleicht, als ich aufgefordert wurde, ein Autogramm auf ein Baby zu schreiben. Das war schon ziemlich schräg.

JACK FREESTONE ÜBER SEINE HEIMAT UND FAVORISIERTE SURFSPOTS

p>Jeder weiß, dass es in Australien wunderschöne Strände und perfekte Wellen gibt. Erzähl uns drei Dinge über deine Heimat, die wir nicht wissen. Die Menschen dort sind super, wir haben den besten Kaffee, das Land ist extrem vielfältig und voller Kontraste, von den Wüsten über die Strände bis zu den Städten. Das macht das Leben schön und aufregend.

Was sind deine drei Top-Surfspots in Europa bzw. Australien? Meine Lieblingswelle ist Snapper (wenn er gut ist). South Straddie macht auch Spaß, hier gibt es wirklich schmale Strände, so dass man gute Tubes surfen kann. Und direkt vor meinem Haus liegt ein sehr schöner Beachbreak mit rechts- und linkslaufenden Wellen, der ist immer gut – egal, wie die Bedingungen sind.