Wie die Garmin vívosmart 4 deinen Schlaf verbessert

Höher, schneller, weiter und noch dazu glücklicher. Das funktioniert nur, wenn man für ausreichend Regeneration sorgt. Sinah hat sich damit auseinandergesetzt und mit der Garmin vívosmart 4 getestet, wie ein Fitness-Tracker für besseren Schlaf sorgen kann.
Schlafanalyse mit der Garmin vívosmart 4
Foto: Susanne Schramke

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Sinah entstanden.

Wir alle möchten ein erfülltes und glückliches Leben führen, möglichst viel erleben, gesund und voller Energie sein und dazu noch erfolgreich. Was da oft zu kurz kommt, ist guter Schlaf. Daher habe ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt und wieder festgestellt, dass Schlaf und die dazugehörige Regeneration nicht nur für eine sportliche Leistung unabdingbar sind.

Überraschende Fakten über Schlaf

(Quelle: Why we sleep von Matthew Walker)

- Schlafentzug erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen um 45 Prozent.

- Schon ab ein bis zwei Stunden zu wenig Schlaf steigt der Druck in den Blutgefäßen an, was auf Dauer zu Problemen wie Bluthochdruck führen kann.

- Unausgeschlafen Autofahren ist genauso gefährlich wie betrunken Autofahren.

- Der Mensch braucht ca. acht Stunden Schlaf, Elefanten vier Stunden, Tiger und Löwen sogar 15 Stunden

Grund genug, sich mehr um guten Schlaf zu kümmern

Denn im Schlaf regeneriert der Körper, er baut neue Zellen auf, reinigt und befreit sich von Giftstoffen die über Nahrung, Atmung, Medikamente und auch Stoffwechsel entstanden sind. Deine Energiespeicher werden wieder aufgefüllt. Denn bekanntlich entsteht der Trainingseffekt während der Pause. Wusstest du, dass Cristiano Ronaldo sogar einen eigenen Schlafcoach hat?

Die neue Garmin vívosmart 4 hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger, der vívosmart 3, eine Funktion, die eine detaillierte Schlafanalyse ermöglicht. Diese sagt dir, ob dein Energielevel sich für ein intensives HIT Training oder eher Entspannung in der Badewanne eignet.

Mein Fazit zur vívosmart 4

Die Garmin vívosmart 4 ist mein erster Fitness-Tracker. Im Großen und Ganzen bin ich sehr positiv überrascht und werde die Uhr sicher weitertragen. Ich bin etwas kritisch gegenüber der Optimierung von Außen und über technische Geräte, anstatt mehr zu fühlen, was gut tut und was der Körper braucht. Das ist jedoch von heute auf morgen sehr schwierig und auch wenn ich mich viel damit beschäftige, vergesse ich mich gerne im Alltag. Da fühle ich mich gleich ertappt, wenn meine vívosmart 4 im Alltag vibriert und vorschlägt: „Einen Moment entspannen“ und für ein paar Minuten eine Atemübung anleitet oder zum Aufstehen und Spazierengehen auffordert.

Ich habe seit vielen Jahren keine Uhr mehr getragen und habe mich sehr schnell an die vívosmart 4 gewöhnen können, da sie sehr leicht und schlank ist und auch bei Yoga und Sport angenehm zu tragen ist. Guter Tipp: bevor du Sport machst, suche das passende Sportprofil von Laufen, Gehen, Krafttraining, Cardio, Yoga... aus, um möglichst genaue Messungen zu bekommen.

Garmin vívosmart 4 hellblau
Garmin Vívosmart 4 schwarz

Über die Garmin App bekommst du jeden Morgen eine detaillierte Schlafanalyse, die dir zeigt, wie viele Stunden du tief oder leicht geschlafen hast, deine REM Phasen und ob du zwischendurch wach warst. Ich finde das wahnsinnig interessant, das erweckt die Wissenschaftlerin in mir. Ich habe schon gelernt, dass ich besonders vor ca. 1 Uhr tief schlafe und in der zweiten Hälfte der Nacht oft nur leicht schlafe. Daher sind die Stunden von 22 bis 1 Uhr besonders wichtig, um mich gut zu erholen.

Dazu wird mit dem PulseOx Sensor der Sauerstoffgehalt im Blut über Nacht gemessen und gibt dir noch genauere Infos über deine Schlafqualität. Obwohl ich gut schlafe, schlafe ich wohl sehr leicht und werde mit ein paar Tricks versuchen, meine Schlafqualität zu verbessern. Dazu gibt es bald auch mehr auf dem Blog.   

„Wie ein kleiner Yogi am Handgelenk“

Was ich aber, wie bereits erwähnt, echt toll finde, sind die kleinen Aufforderungen zu mehr Bewegung oder die Atemübung gegen Stress. Durch deinen Puls schließt die Uhr auf erhöhten Stress und erinnert dich dann etwas zu entspannen. Es gibt dann eine Atemübung, bei der du vier Sekunden einatmest, den Atem hältst und dann vier Sekunden ausatmest und wieder hältst. Das geht über ein paar Minuten, bis du wieder ganz entspannt bist und mit mehr Achtsamkeit durch den Alltag gehst. Ein kleiner Yogi am Handgelenk sozusagen. Oder wenn du lange herumsitzt wirst du zum spazieren aufgefordert. Ich gebe auch hier gerne zu, dass mich das selbst gewählte Tagesziel von 10.000 Schritten wirklich motiviert, mehr zu spazieren, gehen und Treppen zu steigen. Das hätte ich echt nie gedacht, dass das so gut funktioniert und sogar Spaß macht.

Garmin vivosmart 4
Foto: Susanne Schramke

Die vívosmart 4 hat auch ein neues Feature, das misst, wie aufgefüllt dein Energielevel, deine Body Battery, ist – von Null bis 100. Die Body Battery wird auf der Basis deiner Herzfrequenz-Variabilität, deinem Stresslevel, Schlafqualität und Aktivität berechnet. Je nachdem kannst du abschätzen, ob ein anstrengendes Training oder vielleicht ein gutes Buch und Badewanne mehr Sinn machen. In meinem Beruf ist es eher schwierig, darauf einzugehen. Aber wenn ich sehe, dass mein Energielevel unter 40 liegt und ich noch einiges vor mir habe, nehme ich mir einfach bewusst Zeit für mich und entspanne – wenn auch nur für 20 Minuten.

Ein Gadget, um mehr auf den Körper zu hören

Da Maschinen und das Internet nie schlafen und wir über den ganzen Globus verbunden sind, haben wir auch oft das Gefühl, keine Zeit für Schlaf, Entspannung und Akku aufladen zu haben. Doch genau das führt zu stressbedingten Erkrankungen, Burn-out, Depressionen und einem allgemein ungesunden Lebensstil. Ein Fitness-Tracker ist dafür ein guter Kompass, um sich etwas zu orientieren, als Motivation zu mehr Bewegung und genauso mehr bewusste Erholung. Ich glaube, dass viele Menschen im Alltag das eigene Körpergefühl verlieren. Ein technisches Gerät kann das zwar nicht ersetzen, aber ein konstanter Reminder dafür werden und wieder mehr dazu führen, dass man auf seinen Körper hört. Auch, wenn man manchmal wie ich ein Vibrieren vom Handgelenk dazu braucht.

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