Wasserfilter MSR Guardian im Test

Der MSR Guardian Wasserfilter im Test.
Wasserfilter - MSR Guardian

Wir haben den Wasserfilter MSR Guardian auf dem Cape Scott Trail in Kanada getestet. Und das sind unsere Ergebnisse:

"Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu behandeln weiß." - Johann​ ​Wolfgang​ ​von​ ​Goethe

Wasser ist das Lebenselixier​ ​auf​ ​unserem​ ​Planeten​. Es speist Flüsse, Wiesen, Wälder und Felder sowie Mensch und Tier. Wasser sorgt dafür, dass Pflanzen gedeihen und spendet Leben überall dort, wo sonst nichts ist. Doch Wasser ist auch Todbringer​, wenn man achtlos mit ihm umgeht. Wir europäischen Städter drehen ohne mit der Wimper zu zucken den Hahn auf und lassen munter das kühle Nass Liter um Liter laufen. Wenn​ ​es​ ​um unser​ ​Trinkwasser​ ​geht,​ ​leben​ ​wir​ ​sehr​ ​privilegiert,​ ohne dass es uns bewusst ist. Hahn auf, Schnäbelchen drunter und los geschlürft - Davon träumen die Bewohner anderer Länder! Doch was soll man machen, wenn man im​ ​Ausland​ ​ohne​ ​sauberes​ ​Trinkwasser​ outdoor unterwegs ist? Nichts trinken oder haufenweise Plastikflaschen in die Wildnis zu schleppen ist ja auch keine Lösung. Deshalb möchten wir euch in diesem Beitrag eine mögliche Antwort für alle durstigen Münder, den MSR Guardian Purifier, mit welchem wir selbst aktuell in Kanada unterwegs sind, vorstellen.

Im Vorfeld jeder Reise ist es wichtig, sich über die Gegebenheiten der Region und auch die speziellen Beschaffenheiten in Sachen Wasserqualität Gedanken zu machen. Während unserer mehrtägigen Wanderung im Cape​ ​Scott​ ​National​ ​Park​, welcher ganz im Norden von Vancouver Island liegt und mit ursprünglichsten​ ​Wäldern​ und weitestgehend unberührten​ ​Strandabschnitten​ verzaubert, gehört ein guter Wasserfilter zur Grundausstattung. Denn zwischendurch gab es weder GPS Empfang, noch W-Lan Verbindungen, noch andere Menschlein und - ihr erratet es schon - natürlich auch keinerlei Wasserhähne oder Zapfsäulen. Alles was man für die Reise benötigt, muss man bei sich tragen und im Vorfeld bedacht und organisiert haben. Deshalb ist eine gute Beratung auch in Sachen Wasserfilter und Vorgehensweise hier das A und O, bevor ESBEGINNT!

Absolut​ ​klar!​ ​-​ ​Da​ ​ist​ ​doch​ ​nichts​ ​gefährliches​ ​mehr drin,​ ​oder?

Wer so wie wir, sein Wanderglück entlang schickester Bergseen und tosenden Flüssen sucht, der fragt sich sicherlich, warum man unbedingt im Vorfeld über das Wasserthema nachdenken sollte, denn Wasser ist doch nahezu überall in schierem Überfluss vorhanden. Da muss man doch eigentlich nur das Schnäbelchen in das Nass reinhalten. Oder? Wir sagen hier: „Vorsicht!" Gewissermaßen jede Wasseroberfläche hat es in sich und kann mit mindestens einem von drei krankheitserregenden Mikroorganismen kontaminiert sein. Wer auf Nummer sichern gehen und eventuelle unliebsame Urlaubsbegleiterscheinungen wie Durchfall oder Magenkrämpfe verhindern will, der mache sich im Vorfeld schlau und frage sich, ob das ultimative Zusammentreffen mit Viren,​ ​Bakterien​ ​und​ ​Protozoen​ ​wirklich​ ​ein​ ​Muss darstellt. Nun will ich euch keine Gruselgeschichten erzählen, gerade hier in Kanada sind die Gewässer sehr sauber und häufig kann man das Wasser so trinken, ohne das etwas passiert. In Ländern wie Peru sieht die Lage dagegen schon ganz anders aus. Hier sollte man sich vorher darüber Gedanken machen, wie man sein Wasser aufbereitet.

Wasserfilter - MSR Guardian

Trotzdem gehen wir, auch hier in der kanadischen Wildnis, lieber auf eine Nummer sicher - schließlich hat ja niemand etwas davon, wenn einer von uns vielleicht doch einer etwas aufsackt und sich dann mit Infektionssymptomen irgendwo zwischen unwohlem Bauch und lebensbedrohlicher Krankheit den Abenteuerurlaub vermasselt. Außerdem fällt euch anhand unserer Bilder sicher auf, dass das Wasser, welches wir hier vor Ort für unseren Bedarf gefiltert haben, zum Teil recht​ ​braun​ ist. Dies rührt daher, dass das Wasser eben doch einen beträchtlichen Weg von der Quelle bis zur Mündung zurücklegen muss und gerade in den Bereichen, in welchen die Creeks ins Meer münden, auch jede Menge Algen​ durch Ebbe​ ​und​ ​Flut​ in die Flussläufe​ hinein getragen werden und dann dort verenden. Das duftet nicht schön, sieht auch nicht cool aus, tut - mit einem guten Filtersystem - dem Genuss aber keinen Abbruch. Doch nicht immer sind die kleinen Feinde im Wasser so gut erkennbar. Da man die Mikroorganismen​ ​weder​ ​sehen​ ​noch​ ​schmecken​ kann, sollte man lieber die richtigen Maßnahmen ergreifen, bevor man sich in unnötige Gefahr bringt. Safety first! Das gilt auch für unser wichtigstes Lebensmittel.

Viren,​ ​Bakterien​ ​und​ ​Protozoen​ ​-​ ​der​ ​kleine​ ​Streichelzoo​ ​der Gesundheitsgefährder

Was​ ​sind​ ​Protozoen​ ​Parasiten? Du erinnerst dich sicher noch an die kleinen einzelligen Ur-Tierchen​ aus dem Biologie Unterricht? Voilá da sind sie wieder! Protozoen sind die größten wasserbürtigen Krankheitserreger mit einer Größe zwischen 2​ ​Mikrometern​ (2/1000 Millimeter) und 3 Millimetern​. Giardien​ und Kryptosporidien​ ​sind die berüchtigsten Vertreter ihrer Gruppe. Die infizierenden Zysten und Oozysten sind extrem​ widerstandsfähig​ und können in Wasseransammlungen über​ ​Monate​ ​hinweg​ ​überdauern​. So richtig gut lassen sie sich es in Wild- und Haustieren sowie in uns Menschen gehen, da wir ihnen in uns einen optimalen Lebensraum für ihre Vermehrung bieten. Besonders bei Kryptosporidien​ ist eine effektive Herausfilterung enorm wichtig, da sich diese​ ​kaum​ ​mit der​ ​chemischen​ ​Keule​ ​weg desinfizieren​ ​lassen. Was​ ​sind​ ​Bakterien? Eine Nummer kleiner sind die einzelligen​ ​Bakterien​ - Die einfachste​ ​Lebensform​ auf unserem Planeten. Ihnen fehlt im Gegensatz zu Organismen wie den Protozoen aber auch Pilzen, Pflanzen, Tier und Mensch ein Zellkern. In puncto Größe gestalten sich die kleinen Dinger im 0,5​ ​bis​ ​2​ ​Mikrometer​ und können dabei verschiedene Formen annehmen. Von kugelförmig,​ ​zylindrisch​ ​über​ ​spiralisiert​ kann alles dabei sein. Die wohl bekannteste Baktierienart ist die Escherichia​ ​coli​ (abgekürzt E. coli), welche häufig auch einfach nur Kolibakterium genannt wird. Wer denkt das Kolibaktieren immer nur böses im Schilde führen, der irrt. Sind sie doch als Teil der menschlichen Darmflora wichtiger Vitaminproduzent,​ ​insbesondere für​ ​Vitamin​ ​K,​ tätig.

Wasserfilter - MSR Guardian

Trotz dessen die meisten Angehörigen dieser Spezies nicht krankheitsauslösend sind, zählen die immer noch zahlreichen verschiedene pathogenen Stämme zu den​ ​häufigsten​ ​Verursachern​ von menschlichen​ ​Infektionskrankheiten​. Weitere Gesundheitsstörer sind​ ​Campylobacter, Salmonellen​ und Shigellen​. Bakterien sind nicht gerade sehr wackere Kollegen - Überleben sie in Wasser doch nur einige Wochen anstatt Monaten. Im Gegensatz zu den Protozoen und Viren brauchen sie jedoch keinen Wirt um sich zu vermehren, so dass sie häufig in größerer Population auftreten. Sei gewarnt das Bakterien bei Mensch und Tier gleichermaßen auftreten. Vorsicht also, wenn ihr aus Wasserquellen in der Nähe von Landwirtschaft trinken wollt. Da wo die Kuh auf der Alm frisst und pupst, häufelt sie auch munter vor sich hin! Was​ ​sind​ ​Viren? Viren sind die kleinsten​ ​Pathogene​ (Krankheitserreger) mit einer Größe zwischen 0,02​ und 0,3​ ​Mikrometern​. Aus dem Wasser stammende Viren sind sehr​ ​widerstandsfähig​ und können mehrere​ ​Monate​ ​überdauern​. Warum ich nicht überleben schreibe? Nun die einen sagen Viren sind Lebenwesen, die anderen sagen sie sind es nicht und wieder andere sagen es kommt darauf an. Da stütze ich mich dann lieber auf das was man mit Bestimmtheit sagen kann. Ich will euch ja keinen Bärenvirus aufbinden.

Wasserfilter - MSR Guardian

Viren kann man daher eher als infektiöse​ ​Partikel​ bezeichnen, die sich als Virionen außerhalb​ von Zellen durch Übertragung​ ​verbreiten​. Zum Beispiel beim Niesen per Tröpfcheninfektion. Vermehren​ können sich Viren aber nur innerhalb​ einer geeigneten​ ​Wirtszelle​, in die sie eindringen und ihr Schandwerk verrichten können. Genauer gesagt heißt das, dass die Viren ihre DNA​ in​ eine Wirtszelle​ ​einbringen​. Die sonst friedlichen und fleißigen Körperzellen werden also gekapert und replizieren neue Viren anstatt ihrem eigentlichen Tagwerk nachzugehen. Viren müssen diesen Weg gehen, da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben, das heißt sie besitzen kein​ ​Zellplasma​ - eingeschlossener Zellglibber als Medium für Stoffwechselvorgänge. Das wiederum bedeutet, dass sie allein keine Proteine herstellen, keine Energie umwandeln und sich auch nicht​ ​selbst​ ​vermehren​ ​können​.

Was​ ​passiert​ ​wenn​ ​ich​ ​Wasser​ ​mit​ ​Krankheitserregern​ ​trinke?

Zunächst einmal braucht es für gewöhnlich mehr als eine "Erregerzelle". Die Schwellen liegen bei Protozoen und Viren bei ungefährt 10 Organismen und bei Bakterien abhängig von der Spezies zwischen 10 und 1 Million. Wann sich die ersten Symptome zeigen, ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Die Inkubationszeit kann zwischen 10​ ​Stunden​ ​und mehreren​ ​Wochen​ ab Zeitpunkt der Infektion betragen. Das ist immer abhängig von der aufgenommenen Menge an Erregern und der individuellen Konstitution in der man sich befindet. Symptome bewegen sich zwischen Nichts und Durchfall, Unterleibskrämpfen und Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe, Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit sowie im Fall von Hepatitis zu sehr dunklem Urin und Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut, Schleimhaut und Augen). Klingt definitiv nicht, als möchte man damit Bekanntschaft schließen. Weder in der Zivilisation, noch irgendwo da draußen!

Wasserfilter - MSR Guardian

Bei ansonsten gesunden Erwachsenen lösen sich die Symptome in der Regel innerhalb einiger Tage oder Wochen wieder auf, ohne dass sie spezieller medizinischer Aufsicht bedürfen.​ ​Neugeborene,​ ​junge​ ​Kinder,​ ​Alte,​ ​Schwangere​ und immun-geschwächte Personen sind einem höheren​ ​Risiko​ ausgesetzt und bedürfen einer stärkeren medizinischen Aufmerksamkeit um Komplikationen zu vermeiden. Beachte bitte: Deine geographische Lage spielt eine große Rolle, wenn du dich infizieren solltest. Ein abgelegenes Basecamp in der Wildnis unterscheidet sich in puncto Notfallhilfe enorm von der zivilisationsnahen Wanderung über die Almenwelt. Vor Reisen in fremde Länder raten wir euch vorher euren​ ​Impfschutz​ ​zu​ ​prüfen​ und euch zum Beispiel auf der Seite des Auswärtigen Amtes über aktuelle Gesundheitslagen​ ​zu informieren​ ​und​ ​euch​ ​in​ ​Sachen​ ​Equipment,​ ​beispielsweise​ ​bei​ ​SportScheck​ ​gut beraten​ ​zu​ ​lassen​.

Schnell,​ ​einfach,​ ​sicher​ ​-​ ​Das​ ​kann​ ​der​ ​MSR​ ​Guardian

Wer in der Wildnis unterwegs ist, will eines sicher nicht: Krank werden. Denn umso weiter man von der Zivilisation entfernt ist, desto schwieriger bis unmöglich wird die Rettung im Ernstfall. Da ist es doch besser von Anfang an auf eine effektive und sichere Versorgung mit ausreichendem Trinkwasser zu setzen. Wasserquellen finden sich zumeist ja irgendwo - auch wenn man manchmal mitunter vielleicht etwas graben muss, um das Grundwasser anzuzapfen. Doch ob das Wasser wirklich rein genug ist um es bedenkenlos zu sich zu nehmen, lässt sich nicht immer mit Gewissheit sagen. Auf dem Cape Scott Trail sind die möglichen Versorgungsstellen mit Trinkwasser beispielsweise in allen Karten deutlich markiert. Da weiß man von Anfang an, dass es an dem einen oder anderen Strand schon ein Marsch von mehreren Kilometern werden kann, bis das kühle Nass nicht nur in salziger Form, sondern auch trinkbar zu ergattern ist. Und hier kommt der MSR Guardian ins Spiel: Dank seiner innovativen Hohlfaser-Filter-Technologie​ werden nicht nur Kleinstlebewesen wie die bereits erwähnten Protozoen​ ​und​ ​Bakterien​ ​herausgefilftert​ sondern sogar Viren​ ​zuverlässig​ ​entfernt​. Sedimente,​ ​Schlick​ ​und​ ​Dreck​ ​werden direkt am Vorfilter abgewehrt.

Wasserfilter - MSR Guardian

Jetzt überlegst du dir bestimmt: ein Filtersystem? Muss der nicht dauernd gereinigt werden? Nicht so beim MSR Guardian! Bei jedem Pumpstoß des circa 500​ ​Gramm​ ​leichten​ ​Wasserentkeimers​ werden etwa​ ​10​ ​Prozent​ des gereinigten Wassers dazu verwendet, den Filter​ ​wieder durchzuspülen,​ um die dauerhafte Anlagerung von Partikeln​ und Tierchen​ zu verhindern. Die Konstruktion erlaubt es uns dadurch, bis​ ​zu​ ​10.000​ ​Liter​ frisches, sauberes Wasser ohne Chlortabletten oder vorheriges Abkochen abzufüllen. Aber glaubt nicht, dass das so einfach wäre. Das Pumpen an sich verlangt einem schon gehörig Kraft und auch Durchhaltevermögen ab. Für das Befüllen unseres 15 Liter Wassersackes haben Freedi und ich uns beispielsweise abgewechselt, um nicht die Lust zu verlieren, oder Handkrämpfe zu erleiden. Das mag aber auch daran liegen, dass uns schon etliche Kilometer in den Knochen steckten, die Bäuche knurrten und wir den Filter mit beiden Händen sicher festhalten mussten, da wir nur den Filter und keine zugehörige Flasche mit an Bord hatten. Die Langlebigkeitsrechnung des Herstellers geht dabei von einer Gesamtnutzung​ von 10 Jahren​ sowie einer jährlichen Nutzung von 60 Tagen aus, wobei 4 Liter Wasser für 4 Personen am Tag entkeimt werden sollen (entspricht 9.600 Litern). Das klingt jetzt vielleicht etwas übertrieben, stellt aber eindrucksvoll die angestrebte Zuverlässigkeit und das in das System gedachte Selbstvertrauen von MSR zur Schau.

Pump​ ​it!​ ​-​ ​So​ ​erhältst​ ​du​ ​in​ ​nur​ ​1​ ​Minute​ ​frisches,sauberes​ ​Wasser

Vorbereitung​ ​des​ ​MSR​ ​Guardian​ ​Wasserentkeimers Du wickelst den Doppelschlauch ab und legst den Vorfilter mit dem Meshteil nach unten zeigend ins Wasser. Nun den roten Deckel am Anschluss für den Trinkwasserbehälter abnehmen und​ ​5​ ​bis​ ​10​ ​Pumpstöße​ vornehmen, damit nur sauber schmeckendes Wasser erzeugt wird und eventuelles Restwasser aus dem Filter gespült wird. Achtung:​ ​Du​ ​solltest nicht​ ​pumpen​ ​wenn​ ​die​ ​umgebende​ ​Temperatur​ ​über​ ​71°​ ​C​ ​liegt​ ​oder​ ​wenn​ ​der Entkeimer​ ​gefroren​ ​ist. Wasser​ ​entkeimen Im nächsten Schritt kannst du eine Flasche oder Trinkschlauch mit Gewindeverschluss unten am Entkeimer anbringen oder das Gerät einfach darüber halten und kräftig mit dem Pumpen loslegen. Um die 60​ ​bis​ ​80​ ​Pumpstöße​ in der Minute​ sind optimal. So hast du ruckzuck​ ​2,5​ ​Liter​ ​innerhalb​ ​von​ ​60​ ​Sekunden​ für deinen Tag zusammen.

Wasserfilter - MSR Guardian

Verpacken​ ​und​ ​Lagerung​ ​des​ ​MSR​ ​Guardian Hast du alle deine Wässerchen beisammen musst du nur noch deine Flasche wieder abschrauben und Vorfilter aus dem Wasser abnehmen. Nun Mehrfach pumpen, damit überschüssiges Wasser aus dem Entkeimer entfernt wird. Anschließend kannst du den Deckel des Trinkwasserbehälters wieder rauf stecken und den Doppelschlauch​ ​aufwickeln​. Achtung:​ ​Die​ ​Filterpatrone​ ​sollte​ ​nicht​ ​direkt​ ​herausgenommen​ ​und​ ​getrocknet werden.​ ​Für​ ​die​ ​Wartung​ ​des​ ​Filters​ ​sollten​ ​die​ ​Hinweise​ ​entsprechend​ ​der​ ​Anleitung befolgt​ ​werden.

Army​ ​proofed​ ​-​ ​Der​ ​MSR​ ​Guardian​ ​wurde​ ​tough getestet​ ​damit​ ​er​ ​lange​ ​hält​ ​was​ ​er​ ​verspricht

Du bist noch nicht sicher ob du in Sachen Trinkwasser auf den MSR Guardian setzen kannst? Dann kann ich dich beruhigen. Denn ursprünglich wurde der Wasserentkeimer nämlich nicht für uns Wanderer und Weltenbummler entwickelt, sondern sollte vor allem den hohen Ansprüchen der US Truppen genügen. Schließlich wird es gerade in wüstennahen Kampfgebieten irgendwann mit der Versorgung kritisch. Da sollte nichts dem Zufall überlassen und die erst beste Wasserquelle genutzt werden. Damit du einen Wasserentkeimer wie den Guardian in dein Ausrüstungsarsenal aufnimmst, solltest du dieser im wesentlichen die folgenden 3 Eigenschaften erfüllen: ● Schutz​ ​vor​ ​Krankheiten:​ Der MSR Guardian filtert 99,9999 % der Bakterien & Viren und 99,99% der Protozoen aus dem Wasser heraus. Damit bietet er einen effektiven Schutz gemäß der NSF-Norm P248, die auch für das US Militär bei der Zertifizierung von mobilen Wasserfiltern Anwendung findet. ● Unabhängigkeit:​ ​Für die Verwendung des Guardian brauchst du nichts weiter mitnehmen. Du bist komplett unabhängig von den Chemikalien, UV-Lampen oder temperaturempfindlichen Batterien anderen Geräten und Lösungen.​ ​Du kannst ganz einfach bis zu 2,5 Liter pro Minute abpumpen und bist ohne Wartezeit vor den Krankheitserregern der Wasserquelle geschützt. ● Widerstandfähigkeit:​ ​Selbst ein kleiner Tollpatsch kann dem MSR Guardian nichts anhaben. Der Wasserentkeimer wurde unter Laborbedingungen aus einer Höhe von 1,80 Metern fallen gelassen und hat danach weiterhin ohne Einschränkung funktioniert. Wer darüber hinaus auch noch in frostigen und rauen Bedingungen unterwegs ist, braucht den MSR Guardian nicht zu Hause lassen. Die Filterpatrone arbeitet auch weiterhin effektiv nachdem sie zwischendurch gegebenenfalls gefroren war.

Unser Fazit

Nach unseren bisherigen Erfahrungen sagen wir definitiv Daumen hoch für den MSR Guardian und freuen uns schon sehr darauf, diesen kleinen, aber sehr fleißigen Begleiter bald wieder mit auf Tour zu nehmen. Doch das ist eine andere Geschichte! Wenn ihr Fragen rund um die Anwendung oder unsere Wanderung habt, immer gerne her damit, wir freuen uns drauf und senden euch allerfeinste kanadische Grüße von der Insel!

Wasserfilter - MSR Guardian
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