Surfin‘ USA – die Hotspots für Wassersportler

Surfen auf Hawaii, Kanufahren in Missouri, in Washington auf dem SUP stehen oder Wildwasser Raften in West Virginia – wer das Wasser liebt, wird in den USA voll auf seine Kosten kommen. Wir zeigen euch die besten Ecken des Landes.
Surferin auf der Welle

Vom Wasser aus sieht die Welt ganz anders aus. Dabei ist es egal, ob ihr das Surfboard unter den Füßen habt oder ob ihr Tauchen, Angeln, Raften oder Kajak fahren wollt. Das Sommerhalbjahr ist die Hauptsaison der Surfer und Wassersportler in den USA. Die Beach Boys sangen es schon im Jahr 1963: „...Can't wait for June. Tell the teacher we're surfin'. Surfin' U. S. A.“. Der Sand unter den Flipflops, die Baggy Pants und der berühmte „Undone-Look“ der Beach-Frisuren gehörten damals wie heute zum Lebensgefühl.

Dem Surfer-Lifestyle frönen

Huldigten die Pop-Jungs einst lediglich die Surf Hotspots der Westküste wie Santa Cruz und Trestles, weiß man heute längst, dass auch der Rest der USA einiges für Surf-Fans zu bieten hat. Die Atlantikküste Floridas eignet sich bestens für alle, die schon etwas Erfahrung auf dem Board haben. Der Satellite Beach bei Cocoa Beach und Jacksonville sind bekannt für ihre großen Brecher und bei Kite- und Windsurfern sowie Wellenreitern gleichermaßen beliebt. Anfänger bevorzugen die ruhigeren Gewässer bei Daytona Beach mit gleichmäßigem Wellengang und feinsandigem Untergrund.

Wrightsville Beach in North Carolina gilt als einer der schönsten Surfspots der USA. Einsteiger wie Fortgeschrittene tummeln sich an dem sechs Kilometer langen Strand. Auch am Pamlico Sound, dem Albemarle Sound oder dem Croatan Sound finden alle ihre perfekte Welle. Zwischen August und Oktober sorgt die Hurrikan-Saison hier allerdings für kräftige Wellen. Nur drei Stunden von New York City entfernt chillen Surfer im Örtchen Montauk, dem östlichsten Punkt von Long Island. Wer Glück hat, trifft hier abends in einer Bar auf Surf-Weltmeister Kelly Slater. In der größten texanischen Küstenstadt, Corpus Christi, gibt es ebenfalls erstklassige Strände zum Surfen.

Surfer Pärchen im Meer

Niemals aus der Mode kommen werden wohl einige der besten Surfplätze der Welt auf Hawaii, dem 50. Bundesstaat der USA. Die meisten von ihnen liegen auf der Insel Oahu wie beispielsweise Castles oder Ehukai. An die berühmt-berüchtigte Welle Jaws sollten sich allerdings nur Profis wagen! Kahaluu, einer der größten Sandstrände Hawaiis, ist nicht nur für Surfer ein Paradies, sondern auch für Schnorchel- und Tauch-Fans.

Tauchen und Schnorcheln mit bunten Fischen und alten Wracks

Denn in Kahaluu könnt ihr beim Tauchen und Schnorcheln im wahrsten Sinne des Wortes in eine faszinierende Unterwasserwelt eintauchen. „Findet Nemo“ lässt grüßen. Auch die im Bundesstaat Washington gelegenen Süßwasserseen und Fjorde sind wie für Tauchgänge geschaffen. Auf dem Grund des Puget Sounds liegen Wracks, die das Zuhause einer Vielzahl von Meerestieren sind.

Absolute Tauchempfehlung für Anfänger und Profis: Sich im Hood Canal auf die Suche nach den Pazifischen Riesenkraken begeben oder die unendlichen Tiefen des Lake Crescent durchdringen. Im kalifornischen Monterey habt ihr die Chance, mit Seeottern um die Wette zu tauchen. Empfehlenswert ist auch eine Segelboot- oder Kajaktour vor Key West, Florida, zum Schnorcheln in schönsten Korallenriffen. Wer Glück hat sieht Delfine.

Schnorcheln unter Wasser
Photo by Jakob Owens on Unsplash
Kanufahren im Sonnenuntergang

Raften, Kanufahren und Paddeln im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Wem es beim Tauchen zu tief hinab und beim Surfen zu hoch her geht, für den sind Kanu- oder Kajaktouren vielleicht genau das richtige.

Der Lower Delaware National Wild and Scenic River fließt durch Pennsylvania und New Jersey und bietet alle Möglichkeiten, die Urlaubsdestination aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Auch Missouris Naturschutzgebiet Ozark National Scenic Riverways lässt Kanuten-Herzen höherschlagen.

Der Ledges State Park in Iowa beeindruckt mit Schluchten und Flüssen, die vor allem wagemutige Kanuten magisch anziehen. Weitere 5.000 Kilometer Wildwasser bieten die Flüsse Idahos. Der rund 1.000 Kilometer lange Alabama Scenic River Trail zwischen der Grenze zu Georgia und Fort Morgan ist der längste Wassertrail der USA. Hier könnt ihr mit Motor- oder Schlauchboot und Kajak neun Seen und sieben Flüsse erkunden. West Virgina ist bei Outdoorfans bekannt und bietet auf dem Wasser jede Menge Action. Etwa am Oberlauf des New Rivers, wo man fantastisch Wildwasser-Raften kann. Profi-Rafter können sich im September an den reißenden Stromschnellen des Gauley Rivers ausprobieren.

Rafting im Wildwasser

Einen besonderen Blick auf die berühmten Wahrzeichen der Hauptstadt der USA bekommt man durch einen Ausflug auf den Potomac River in Washington D.C. Da der Fluss sehr ruhig verläuft, ist er bei Stand Up Paddlern, Kajakfahrern und Kanuten gleichermaßen angesagt. Ein Highlight ist eine nächtliche Tour über den Fluss.

Nicht im Trüben fischen – Angeln in den USA

Angeln ist in den USA seit vielen Jahren total in – die Amerikaner lieben es! Angelplätze gibt es nahezu unendlich. Viele Angler schätzen die warmen Gewässer der Florida Keys. Hochsee-Fischen macht man am besten hier am Golf von Mexiko. Süßwasser-Angler begeistern die fünf großen Seen im Norden des Landes: Lake Erie, Lake Huron, Lake Michigan, Lake Superior und der Lake Ontario. Am Haken tummeln sich hier gerne Schwarzbarsche, Lachse, amerikanische Zander sowie See- und Bachforellen. Barsche und Welse fängt man im Buggs Island Lake in Süd-Virginia.

Frau auf dem SUP
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