Erfahrung ist das Wichtigste

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Freeride - Erfahrung als wichtigstes Element

Berge. Schnee. Freiheit. Um die schönen Seiten des Freeridens zu erleben, bedarf es einiger Basics. Tobi und Ranja haben die Antworten auf die wichtigsten Fragen, damit euer erster Freeride-Trip so einmalig und unvergesslich wird wie unser gemeinsamses #ESBEGINNT Abenteuer.

Zuerst eine grundsätzliche Frage: Was reizt euch am Freeriden? Tobi: Freiheit. Unabhängigkeit. Ungezwungenheit. Ich muss keinem vorgeschriebenen Weg folgen. Bin direkter an der Natur dran. Respektvoll im Umgang. Im Vergleich zum klassischen Ski auf der Piste ist Freeriden das krasse Gegenteil. Alle Richtungen sind offen. Ich darf alles machen. Springe ich über das rechte Kliff oder über das linke? Bleibe ich kurz stehen und genieße das ganze Drumherum oder spreche ich mit meinen Freunden? Für mich ist Freeriden absolute Erholung. Worauf muss ich als Anfänger achten? Tobi: In erster Linie braucht es Geduld. Gerade am Anfang fliegt man schnell hin und sucht dann erst mal seine Skier im Tiefschnee. Das kann leicht frustrieren. Besser man überfortert sich am Anfang nicht gleich. Ich spreche da aus Erfahrung. Natürlich will jeder sofort das können, was ein Profi kann. Man muss die Leute langsam ranführen. Du gehst in der Regel erst einmal nach der Hangneigung und nimmst mit einem Anfänger keine 30-Grad-Hänge, die extrem lawinös sind. Was braucht es noch, bevor man loslegt? Ranja: Konzentration ist auch wichtig. Ich gehe im Kopf immer noch mal durch, wie ich die Lines fahren will. Dann die Konzentration sammeln, fokussieren, damit man wirklich geistig fit ist. Esreicht nicht, nur gut Ski zu fahren, man muss das auch abrufen können. Der Kopf steuert, was der Körper macht. Wenn ich müde oder verschlafen bin oder mit meinen Gedanken komplett woanders, dann sollte ich es lassen. Egal ob Anfänger oder Profi.

Inwiefern spielt Erfahrung eine Rolle? Tobi: Erfahrung ist ganz, ganz wichtig. man muss beispielsweise die Höhe des Tiefschnees richtig abschätzen können. Ein Anfänger kann das nicht. Wenn 15–20 cm Neuschnee über Nacht am schattigen Nordhang gefallen sind, der dann anschließend gefriert und am Tage langsam wieder auftaut – dann fördert das den Abgang von Lawinen. Auch ein Fortgeschrittener, der das in einem Theoriekurs lernt, wird es am Berg nicht gleich richtig einschätzen können. Oft ist der eher geil auf den Hang und will ihn fahren. Deshalb gilt: Egal, welches Niveau man hat, man sollte immer jemanden dabeihaben, der sich bereits auskennt. Was sind die Essentials, die man unbedingt im Gepäck haben sollte? Ranja: Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde, und natürlich sollte der Partner das gleiche haben. Man muss aber auch unbedingt wissen, wie man die Sachen benutzt. Außerdem: Ein Erste-Hilfepaket und am besten einen Airbag. Und man sollte sich vorher ein Bild vom Berg machen, also wo genau man fahren möchte, und auch von der aktuellen Wetterlage. Tobi: Sicherheit geht vor. Das ist dann das oberste Gebot. Es schadet aber auch nie, 2 bis 3 Müsliriegel, ne Flasche Wasser und Studentenfutter dabei zu haben.

Freeride - Erfahrung als wichtigstes Element

Wie seht Ihr Euch nach diesem Trip für die kommende Saison aufgestellt? Tobi: Mit diesem grandiosen Auftakt in die Wintersaison kann gleich das Einfahren gestrichen werden und es geht mit kühlem Kopf wohlüberlegt schneller zur Sache – denn etwas nicht zu riskieren, ängstigt mich! Ranja: Sport ist mein Leben und dieser Trip war der perfekte Einstieg in die Saisonvorbereitung. Es klingt zwar komisch, aber je extremer der Ride, desto erholter bin ich. Das bringt mich runter und macht mich unglaublich glücklich. Und das wiederum gibt mir die Kraft für alles Kommende. Mit den Tipps unserer Pros Tobi und Ranja und der passenden Gear aus unserem SportScheck Sortiment kann der Tiefschnee kommen. Möge der Powder immer mit euch sein. Aber eine Bitte: Fahrt vorsichtig und respektiert die Natur! Sie wird es euch danken.

Freeride - Erfahrung als wichtigstes Element
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