The North Face Impendor Futurelight im Härtetest

Wer viel draußen unterwegs ist braucht nicht nur eine Jacke, die warm und trocken hält, sondern sich auch möglichst gut im Rucksack verstauen lässt. Outdoorsportlerin Christina hat die The North Face Impendor Futurelight einem Härtetest unterzogen: dem rauen Klima der Färöer Inseln.

Die Landschaft und das Wetter sind vielfältig und wechselhaft auf den Färöer Inseln. Genau das macht ihren besonderen Reiz für Outdoor-Enthusiasten aller Art aus. So vielseitig wie sich die Kräfte von Mutter Natur auf den Inseln im Atlantik zeigen, ist es absolut entscheidend, die richtige Kleidung am Körper zu tragen, um die Outdoor-Abenteuer auch so richtig genießen zu können. Dazu zählt insbesondere hohe Wind- und Wasserdichtigkeit gepaart mit höchster Atmungsaktivität.

Was eine Hardshell-Jacke können muss

Für meinen Hike- und Roadtrip muss ich mich aber auch unbedingt platzmäßig auf das Wesentliche beschränken. Packen und Einkleiden nach dem vielfach bewährten Zwiebel-Prinzip ist also selbstverständlich. Der 3rd-Layer, also die äußerste Bekleidungsschicht, soll möglichst leicht und zugleich robust sein, um Wind und Regen in allen Lagen zu trotzen. Leider geht geringes Gewicht eigentlich fast immer zu Lasten der Strapazierfähigkeit. Denn natürlich darf die Außenhaut auch nicht gleich Schaden nehmen, wenn man mal an dem ein oder anderen scharfkantigen Felsen entlang schrammt.

Kurz gesagt: Ich brauchte eine Allround Hardshelljacke mit einem sehr guten Gewichts-Robustheits-Verhältnis und nützlichen Funktionalitäten. Am besten PFC-frei und nachhaltig produziert! Genau das verspricht die Impendor Futurelight von The North Face. Ob die Hardshelljacke all diesen Ansprüchen gerecht wird, möchte ich euch im folgenden Erfahrungsbericht von drei Wochen Dauereinsatz unter den verschiedensten wettertechnischen Bedingungen der Färöer Inseln schildern.

Material & Technologie überzeugen

FUTURELIGHT™ ist laut Hersteller eine anpassungsfähige, atmungsaktive und wasserdichte Materialtechnologie. Der Stoff wird mittels Nanospinntechnologie hergestellt, um Luftdurchlässigkeit und gleichzeitig Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Die Besonderheit: die Membran hat im Vergleich zu üblichem Microfasergewebe noch dünnere Fasern. Damit hat das Material noch kleinere Poren, die Feuchtigkeit von innen nach außen entweichen lassen, aber Regennässe noch effektiver abblocken.

Entdecke alle Futurelight-Jacken von The North Face.

Die Haptik und den Tragekomfort der Jacke finde ich sehr angenehm. Insbesondere weil sich das neuartige, dreilagige Material sehr flexibel und trotzdem griffig anfühlt. Ohne dass man befürchten muss, dass es zu empfindlich gegenüber rauen oder scharfkantigen Gegenständen ist. Felskontakt steckt die Hardshelljacke ganz locker weg.

Auch in sehr windigen Situationen, beispielsweise auf exponierten Gipfeln oder engen Schluchten, die auf den Färöer Inseln wie ein Windkanal wirken und schnell Windstärken über 6 Beaufort erzeugen, blockt das Material zuverlässig ab. In solchen Situationen hilft auch der gute und körpernahe Schnitt der Jacke. Denn nichts ist nerviger als eine herumflatternde Jacke, die wie ein Segel im Wind weht.

Impendor Futurelight Damen
Impendor Futurelight Damen
Dryzzle Futurelight Damen
Dryzzle Futurelight Damen
Impendor Futurelight Herren
Impendor Futurelight Herren

Trotzdem ist die Bewegungsfreiheit insbesondere im Bereich der Arme in keinster Weise eingeschränkt. Also ein rundum sehr angenehmer Tragekomfort. Für kalte Tage bietet der Schnitt noch ausreichend Platz für einen Base und Second Layer.

Das Herstellungsverfahren soll besonders nachhaltig sein, insbesondere durch die Verwendung von recycelten Materialien und die dauerhaft wasserabweisende, PFC-freie Imprägnierung.

Wie wasserdicht und wetterfest ist die Futurelight?

In der Praxis erweist sich die Hardshelljacke mit FutureLight™-Membran als absolut wasserdicht. Egal ob tagelanger Nieselregen oder heftige Regenschauer, das Wasser perlt direkt ab wie auf einem Lotusblatt. Und das auch noch nach mehreren Wochen Dauereinsatz und auch an empfindlichen Stellen wie den Schultern beim Tragen eines Tagesrucksacks (<10kg). Alle Nähte sind von innen versiegelt, die hochwertigen Außenreißverschlüsse sind komplett wasserdicht.

Die Ärmelabschlüsse sind mit einem hochwertigen, verstellbaren Klettverschluss ausgestattet. Der Verschluss ist stabil und trotzdem angenehm weich.

Der Jackensaum lässt sich ebenfalls individuell verstellen. Der Gummizug ist komplett im Saum eingearbeitet. Leider ist damit das Zuziehen deutlich einfacher als das erneute Lockern. Dafür ist aber eben auch alles schön aufgeräumt und ich habe hier sowieso nur einmal meine Einstellung vorgenommen und muss das nicht ständig verändern.

Hohe Atmungsaktivität, praktische Taschen und geringes Packmaß

Alles in Allem wird die Impendor Futurelight von The North Face der Aufgabe einer Wetterschutzjacke in jeglichen Belangen gerecht. Und auch die Atmungsaktivität hält, was sie verspricht. Feuchtigkeit durch Schwitzen wird zuverlässig nach außen transportiert. Und in kühlen Situationen fühle ich mich trotzdem gut isoliert. So muss für mich eine gute Regulierung der Körpertemperatur aussehen. Da ist es für mich auch gut zu verkraften, dass die Jacke leider keine Lüftungsschlitze unter den Achseln bietet, was die Klimaregulierung im Inneren der Jacke nochmals zusätzlich steigern, aber eben auch wieder zu Lasten des Gewichts gehen würde.

Die Kapuze ist individuell verstellbar (an der Hinterseite) und helmtauglich. Ein drahtverstärkter Schirm schützt zusätzlich und bringt Stabilität. Der Kragen ist schön hoch geschnitten und kratzt nicht am Kinn, sodass selbst feinster Nieselregen draußen bleibt.

Die beiden Reißverschlusstaschen an den Seiten sind praktisch groß und gut geschnitten. Die Reißverschlüsse sind extra höher angebracht, sodass die Jacke auch Klettergurt-tauglich ist. Eine einfach zugängliche Innentasche auf Brusthöhe bietet Platz für das Handy, die Sonnenbrille oder Ähnliches.

Das Packmaß der Jacke ist ausreichend gering, um sie bei jeder Aktivität kompromisslos mitzunehmen.

Auch nach wochenlangem Tragen bei zum Teil anstrengenden Touren bleibt die Jacke geruchsneutral. Sollte man sie doch einmal waschen müssen, kann man diese bei 40 Grad in die Waschmaschine stecken.

Christinas Fazit zur Impendor Futurelight

Die Impendor Futurelight Hardshelljacke von The North Face wird ihren Anforderungen an eine sehr hochwertige Allround Hardshelljacke absolut gerecht. Dabei punkten insbesondere ihr funktionales und angenehm zu tragendes Material, Robustheit und Wind-/Wasserfestigkeit bei gleichzeitiger Atmungsaktivität. Wer darüber hinaus nicht nur Wert auf einen gelungenen Schnitt und nützliche, durchdachte Features legt, sondern auch einen nachhaltigen Kauf tätigen möchte, macht mit der Impendor Futurelight alles richtig.

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