Challenge Roth - die Disziplinen

Was erwartet dich bei der Challenge Roth? Wir zeigen dir die Disziplinen.
Ironman Training Schwimmen

Schwimmen - Radfahren - Laufen. Soviel ist klar. Aber wie lang wird eigentlich geschwommen? Und was ist beim Straßenmarathon anders als beim Ironmanlauf? Sollen die Jungs am besten selber erklären, was sie in Roth so vorhaben:

Schwimmen

So oder so ähnlich klingen die meisten Reaktionen, wenn ich mit Bekannten und Freunden über unser Vorhaben spreche.

Kurz: Je besser die Technik desto weniger Kraftaufwand umso effizienter die Fortbewegung.

Ironman Training Schwimmhalle

Anders als bei einem normalen Schwimmwettkampf im Hallenbad, hat man beim Triathlon keine Orientierungspunkte (bis auf die Bojen). Zudem darf man mit hunderten anderen Sportbegeisterten ins Wasser steigen und als ob das noch nicht genug ist, nehmen sich die anderen auch noch die Frechheit raus und kreuzen deine Bahn. Hier lautet die Devise: Augen zu und durch. Man kommt einfach nicht um einen Körperkontakt herum und das Rennen ist zu Beginn vergleichbar mit einem großen Fischschwarm, wobei der wesentlich geordneter durchs Wasser flitzt als die Schwimmer bei einem Triathlon. Nach ein paar Metern hat sich das aber größtenteils eingependelt. Gestartet wird in der Regel im Rolling Start Modus. Das bedeutet, man startet nacheinander um die „Wasserkämpfe“ möglichst zu vermeiden und Verletzungen vorzubeugen. Ja, Verletzungen. Auch ich hatte schon mal eine Ferse im Gesicht, oder einen Ellbogen in der Rippe und das ist wirklich nicht angenehm. Zuerst starten die Profis, dann die einzelnen Altersklassen und anschließend die Staffeln. Die Zeit beginnt ab dem Moment zu laufen, wo man über die Zeitmessmatte läuft. Nachdem man aus dem Wasser kommt, wird der Zeitchip dem Radfahrer übergeben und er startet auf seine Runde. -Mathias-

Rennradfahren

Ironman Training Rennrad

Auch der Radsport besteht aus vielen Komponenten. Olli verbindet damit im Wesentlichen drei Begriffe: 1. Speed Der Hauptgrund, der einen daran hindert, schneller zu fahren, ist man selbst. In der Ebene ist der Luftwiderstand der größte Gegner, gegen den du kämpfst. Dieser steigt auch noch exponentiell zur Geschwindigkeit an, was es nicht einfacher macht. Bergab von einem Alpenpass kann man es dagegen richtig rollen lassen, den Speed so richtig genießen, denn dein Gegner wird hier zum Partner, sonst würdest du als Rocketman im Tal aufschlagen. 2. Power Wie bei jeder anderen Ausdauersportart bringt dich ein strukturiertes, zielgerichtetes Training dazu, deine Leistungsgrenzen zu verschieben. Im Radsport heißt das konkret die gewichtsbezogene Leistung (Watt/KG) und die Aerodynamik zu verbessern. Über den Sommer wird die Grundlagenausdauer kontiuierlich mit langen Ausfahrten trainiert. Im Winter versuche ich, diese Form dann mit kürzeren aber harten Intervallen bestmöglich zu konservieren. 3. Social Speed und Power teilt man am besten in einer Gruppenausfahrt. Lange Distanzen in schöner Umgebung lassen sich so problemlos gemeinsam bewältigen. Für mich der Teil, am Training, den ich am meisten genieße. Besonderheiten beim Radfahren bestehen im Wesentlichen im Rennradaufbau, der deutlich mehr Gestaltungsspielraum lässt. Der offensichtliste ist der Triathlonlenker, aber auch die Sattelposition und damit der Trittwinkel ist nicht so genau definiert wie beim Straßenradsport. Die größte Herausforderung bei unserer Challenge besteht für mich darin, die Kraftentfaltung in der Aero-Position auf der Langdistanz aufrecht zu erhalten und natürlich sowohl bei der Entgegennahme als auch bei der Übergabe des Staffelstabes an den Läufer keine Zeit zu verlieren. -Olli-

Laufen

Laufen, rennen, fetzen, ballern, joggen, wieseln, trailen und viele weitere Begriffe beschreiben den schönsten Sport der Welt – zumindest für mich. Das Wunderbare daran ist einfach, dass jeder ein Gewinner sein kann. Das Treppchen hat bei mir nämlich nicht unbedingt Priorität, sondern es gilt eher die selbst gesetzte Messlatte zu schlagen.

Lauftraining für Roth

Wie unterscheidet sich das Laufen beim Ironman in Roth zum Straßenmarathon? Von der Technik bleibt das Laufen identisch. Wir setzten einen Fuß nach den anderen auf und dazwischen „schweben“ wir ein wenig in der Luft. Alles völligst normal. Dennoch sind kleine aber feine Unterschiede zu erkennen, die den Schlussmarathon bei einem Triathlon zu einem Wettkampf auf der Straße unterscheiden. Es ist nicht nur allein die Tatsache, dass du schon zwei Sportarten mit dem Schwimmen und Radfahren hinter dir hast und dein Körper schon an der Grenze ist, bevor du den ersten Kilometer läufst, sondern auch Feinheiten wie der Startzeitpunkt, die gute Verpflegung und vor allem die Atmosphäre. Beim Triathlon starten wir Läufer immer zum Schluss. Meist geht es für uns am Mittag/Nachmittag auf die Strecke, was sich deutlich zu einem Marathon unterscheidet, der in der Früh startet. Auch die Verpflegung auf der Strecke ist vielseitiger. Neben den üblichen Bananen und Wasser / Iso, gibt es meist noch Gels, Riegels, Schokolade, Cola, RedBull, Salzstangen… also alles was das Läuferherz begehrt.

Laufen im Wettkampf

Üblicherweise ist die Strecke ein Rundkurs, den man mehrmals bewältigen muss. Dadurch ist die Atmosphäre eine ganz andere. Deine Liebsten, die dich anfeuern, kannst du mehrmals sehen und so dir deine Extraportion Motivation abholen. Der Zieleinlauf am Abend in der Dämmerung ist ein weiteres Highlight bei der Langdistanz im Triathlon. -Dennis- Damit unser Team die Challenge Roth maximal genießen kann, wird mehr oder weniger täglich trainiert. Wenn ihr im Sommer Ähnliches vorhabt, dann sind die nächsten Wochen perfekt, um die Grundlagen für einen starken Sommer zu legen. Oder wie macht ihr das? Lang und gezielt vorbereiten - oder eher aufkreuzen und schauen was geht? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.  

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